Projekt Yona: Jetzt muss etwas gehen!

Rapperswil-Jona. Vergangenen Mittwoch präsentierte der Stadtrat von Rapperswil-Jona den angepassten Gestaltungsplan des Projektes „Jona – Center“. Trotz einer massiven Reduktion der Gebäudehöhe von 25 auf 16 Meter konnten die verbleibenden Bedenken der Projektgegner nicht aus der Welt geschafft werden. Die Jungfreisinnigen See-Gaster (JFSeGa) bedauern diese Entwicklung und sind vom Projekt „Yona“ überzeugt. Daher soll dieser Kompromiss mit Hochdruck weiterverfolgt werden.

Bedenken ernst nehmen
Grundsätzlich begrüssen die JFSeGA die aktive Teilnahme der derzeitigen Anwohnerschaft und weiteren Interessenskreisen und fordern, dass deren Bedenken seitens Investoren und Politik ernstgenommen werden müssen. Nach Meinung der Investoren und der Stadtbehörden, wurde dies mit dem jetzigen Projekt erreicht. Die Aussicht der bestehenden Bewohner wurde erweitert und sowohl architektonischen als auch städtebaulichen Anforderungen wurde Rechnung getragen. Eine fortschrittliche Stadtentwicklung darf jedoch nicht Partikularinteressen zum Opfer fallen.

Die Mehrheit profitiert
Ausserdem besteht in der Stadt ein grosser Bedarf nach günstigem Wohnraum für junge Familien und Geringverdienende. Den stetig wachsenden Mietpreisen kann besonders mit verdichtetem Bauen und solch weitsichtigen Vorhaben entgegengewirkt werden. Zudem profitiert die gesamte Bevölkerung durch die Entstehung eines weiteren Subzentrums mittels Verteilung der Verkehrsbelastung und einer erhöhten Attraktivität.

Lösung sollte rasch gefunden werden
In der Projektierungsphase ist bereits viel Zeit verstrichen. Die Zeit drängt und die Investoren lassen sich nicht jahrelang hinhalten. Nun sind alle Parteien, welche das Projekt unterstützen, gefordert. Dabei sollte eine andere Strategie, als beim Strassenprojekt St. Gallerstrasse/Feldlistrasse verfolgt werden. Die Befürworter dürfen sich mit ihren Argumenten und ihrer Meinung nicht verstecken und müssen die Bevölkerung mit einer offenen Kommunikation überzeugen. Ebenfalls entscheidend wird die Kommunikation der Behörden sein. Die Jungliberalen wünschen sich auch hier eine wesentliche Verbesserung der politischen Arbeit im Vergleich zum Strassenprojekt im März dieses Jahres.

2017-11-27T20:39:40+00:0031. Oktober 2017|