„Wir setzen uns dafür ein, dass Arbeit im Kanton St. Gallen durch freie Wirtschaft, Bürokratieabbau, Fachkräfteförderung und attraktive Rahmenbedingungen für Unternehmen und Arbeitnehmer gestärkt wird.“

Schutz des erfolgreichsten Wirtschaftssystems aller Zeiten

Eine starke Wirtschaft, gesunde öffentliche Finanzen und ein funktionierender Arbeitsmarkt  schaffen Wohlstand für den gesamten Kanton! Doch damit der Kanton für Arbeitnehmer und Un ternehmen als Standort attraktiv bleibt und noch attraktiver wird, bedarf es entsprechender Rah menbedingungen. Dazu gehört der Abbau von Bürokratie, die Gewährleistung der Wirtschafts freiheit, gesunde Staatsfinanzen, tiefe Steuern und vieles mehr. Dafür setzen wir uns ein! 

Freiheit statt Vorschrift – Liberalisierung der Öffnungszeiten 

Ob Grossverteiler, Detailhandel oder Gastgewerbe: Die heutigen Öffnungszeiten sind nicht mehr  zeitgemäss. Öffnungszeiten sollen sich nicht an alten Gesetzen, sondern am Markt orientieren.  Das wäre ein Gewinn für das Gewerbe; und ein Gewinn für die Gesellschaft. Zudem würden  dadurch Arbeitsplätze geschaffen, die auch für Studierende oder Zweitverdienende attraktiv wä ren, weil vermehrt Möglichkeiten bestünden, am Abend und an den Wochenenden zu arbeiten. Die restriktive Sperrstunde in der Gastronomie soll ebenfalls als Teil dieses Reformpaketes fal len. Wir fordern deshalb, dass das kantonale Gesetz über Ruhetag und Ladenöffnungszeiten ab geschafft wird und wie in vielen Kantonen bereits nur das nationale Gesetz gelten soll. Auf natio naler Ebene soll sich der Kanton St.Gallen für eine Aufhebung des Sonntagsverkaufsverbotes  einsetzen.

Genügend Arbeitnehmende für unsere Wirtschaft 

Viele Betriebe in unserem Kanton sind auf Fachkräfte und Angestellte aus dem europäischen  Ausland angewiesen. Die Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union ist deshalb für uns  unerlässlich und muss ohne neue Einschränkungen beibehalten werden. Auch nur selbster nannte «kleine» Einschränkungen wie Kontingente oder zusätzliche Abgaben führen zu immens  mehr Bürokratie und schwächen unseren Wirtschaftsstandort. Der Kanton St.Gallen muss für  möglichst bürokratiearme Prozesse sorgen, damit Arbeitnehmende aus dem Ausland zeitnah bei  uns arbeiten beginnen können. 

Neue Entwicklungsmöglichkeiten für Unternehmen schaffen 

Die kantonale Standortförderung soll in Zusammenarbeit mit den Gemeinden und Nachbarkan tone geeignete Flächen für die Ansiedlung von Unternehmen erarbeiten, erschliessen und entwi ckeln. Bestehende Projekte wie ASGO und Wil West sollen schnellstmöglich umgesetzt werden. In Zusammenarbeit mit privaten Investoren sollen im Anschluss neue Arbeitsplätze entstehen  können. Damit auch internationale Unternehmen angeworben werden können muss die Organi sation, Marke und internationale Verankerung der St.GallenBodenseeArea gestärkt werden. 

Kanton St.Gallen, der Patron für alles? 

In den letzten Jahren kam es von links, wie auch von rechts zu, leider, erfolgreichen Versuchen  den Staat als Teil der Gesamtwirtschaft zu vergrössern. So wurden beispielsweise jegliche Priva tisierungsversuche des Steinbruchs Starkenbach im Toggenburg von diesen Staatsrittern verhin dert. Der Kanton ist kein Unternehmen, welches Steinbrüche zu betreiben hat. Wir fordern da her, dass sich der Kanton aus möglichst allen Bereichen der Wirtschaft zurückzieht und die be troffenen «Unternehmen» privatisiert und seine Anteile an diesen an Interessierte verkauft. 

Staatsquotendeckel für mehr Wirtschaft und weniger Staat 

Die Staatsquote im Kanton St.Gallen steigt stetig an, dies muss schnellstmöglich gestoppt wer den. Wir schlagen daher vor, die Staatsquote am heutigen Stand zu deckeln und einen Absenk pfad für die Staatsquote auf das Niveau von vor der Corona-Pandemie festzulegen. Denn eine  höhere Staatsquote ist ungesund und sorgt für mehr Ausgaben und weniger Einnahmen. 

Stärkung von Public-Private-Partnerships 

Der Kanton St.Gallen soll vermehrt Public-Private-Partnerships eingehen und diese aktiv auf al len Ebenen fördern. Durch die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Institutionen und priva ten Unternehmen können Innovation und Effizienz in der öffentlichen Verwaltung und Infrastruk tur gesteigert werden. Solche Partnerschaften ermöglichen es, die Stärken beider Sektoren zu  nutzen, um gemeinsam Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln und  umzusetzen. Dies führt nicht nur zu einer besseren Nutzung von Ressourcen, sondern auch zu  einer höheren Qualität der öffentlichen Dienstleistungen und einer stärkeren wirtschaftlichen  Entwicklung im Kanton St.Gallen. 

Maximaler Spielraum bei Bundesvorgaben 

Der Kanton St.Gallen bekommt vom Bund viele Kompetenzen zur Selbstumsetzung übertragen,  dies soll unter dem Aspekt des Föderalismus dazu verwendet werden möglichst viel Spielraum  zugunsten des freien Marktes auszuschöpfen. So kann sich der Kanton St.Gallen als Wirt schafts- und Arbeitsplatzfreundlichen Kanton präsentieren und die heimische Wirtschaft beim  Ausbau ihrer Präsenzen unterstützen. Dies generiert neue Arbeitsplätze und höhere Steuerein nahmen, somit profitieren alle!

Vater unser im Himmel, geheiligt sind unsere Unternehmenssteuern 

Im Kanton St.Gallen gibt es keine direkten Unternehmenskirchensteuern, jedoch werden 22.5  Prozent der einfachen Steuer für einen Steuerausgleich mit den Kirchgemeinden verwendet.  Diese versteckte Kirchensteuer für Unternehmen ist ersatzlos abzuschaffen, denn anders als  natürliche Personen können Unternehmen nicht aus der Kirche austreten und müssen diese  Steuer immer bezahlen. Der Kanton profitiert bei diesen Steuereinnahmen von keinem Franken  und stellt sich hier nur als Steuereintreiber für die Religionsgemeinschaften dar. Dies ist falsch  und daher zur Entlastung der Unternehmen abzuschaffen.  

Für eine liberale Landwirtschaft im 21. Jahrhundert 

Der Kanton St.Gallen sorgt im Kanton für optimale Rahmenbedingungen für eine florierende und  produktive Landwirtschaft. Dies fördert eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Agrarwirt schaft, welche ohne finanzielle, staatliche Unterstützung auskommt. Die kantonalen Gremien  setzen sich auf nationaler Ebene dafür ein, dass Agrarsubventionen schrittweise reduziert wer den und unser Markt für Importe geöffnet und mehr Märkte durch Freihandelsabkommen auch  für unsere landwirtschaftlichen Produkte im Export geöffnet werden. 

I love St.Gallen 

Der Kanton St.Gallen besitzt mit See, Stadt, Land und Bergen viele Potentiale für einen starken  Tourismus, sei es als Welterbestadt oder Welterbe im Val Sardona ist für jeden potenziellen Tou rist etwas dabei. Die Vermarktung des Kantons St.Gallen als Ganzes muss mit einer attraktiven  Tourismusstrateige gestärkt und verbessert werden. Ebenfalls sind vermehrt Grossveranstaltun gen in den Kanton zu holen, diese präsentieren uns gegenüber einer grossen Weltöffentlichkeit und verbessern unser Image. Um eine Verursachergerechte Finanzierung sicherzustellen, sollen  die Massnahmen im gesamten Kanton durch Kurtaxen finanziert werden.