Die Jungfreisinnigen Kanton St.Gallen starten morgen Samstag, 25. April 2026, am ersten nationalen Sammeltag der Verwaltungsbremse-Initiative (VBI) der Jungfreisinnigen Schweiz mit einer Standaktion in der St.Galler Innenstadt ihre 18 monatige Sammelkampagne. Mit der VBI wollen die Jungfreisinnigen das Verwaltungswachstum auf Bundesebene an den Medianlohn der Schweiz koppeln und damit, neben der bewährten Schuldenbremse, ein weiteres Instrument für Mehr Freiheit, Weniger Staat anregen.
Die Jungfreisinnigen setzen sich mit der VBI für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Entwicklung der Bundesverwaltung ein. Seit 2010 sind die Personalausgaben der zentralen Bundesverwaltung um 32 Prozent gewachsen, also deutlich stärker als die Löhne der übrigen Bevölkerung. Dieses Wachstum belastet die Steuerzahlenden und verschärft den Fachkräftemangel in der Privatwirtschaft.
Die Initiative setzt hier an: Künftig sollen die Personalausgaben der Bundesverwaltung nur noch im Gleichschritt mit der allgemeinen Lohnentwicklung wachsen dürfen. Damit wird die bewährte Schuldenbremse gezielt ergänzt durch ein Instrument, das unkontrolliertes Stellenwachstum verhindert, ohne die Handlungsfähigkeit des Staates einzuschränken. Ausnahmen stellen sicher, dass Investitionen in Bildung und Forschung weiterhin möglich bleiben und der Staat in Krisensituationen flexibel reagieren kann.
Im Rahmen des nationalen Sammeltags organisieren die Jungfreisinnigen St.Gallen eine Standaktion in der Stadt St.Gallen, ab 14:00 Uhr, beim Brunnen an der Marktgasse in der Altstadt. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, sich vor Ort über die Initiative zu informieren und diese mit ihrer Unterschrift zu unterstützen.
Die Sammelkampagne der Jungfreisinnigen St.Gallen wird Michael Egli, Start-Up-Gründer aus St.Gallen und Vorstandsmitglied der Jungfreisinnigen St.Gallen-Gossau, leiten.
Bei Fragen stehen gerne zur Verfügung:
Julian Stöckli, Leiter Kommunikation: julian.stoeckli@jfsg.ch
Alessio Vaninetti, Kantonalpräsident: alessio.vaninetti@jfsg.ch