Jungfreisinnige St. Gallen aktiv gegen die SBI

Die Jungfreisinnigen St.Gallen kämpfen an vorderster Front gegen die Selbstbestimmungsinitiative (SBI). Durch die Flyeraktion im Stadtzentrum konnten die JFSG den Puls der Bevölkerung der Stadt St.Gallen zu dieser Vorlage fühlen und über die Gegenargumente diskutieren. Es zeigte sich ein sehr einheitliches Bild: Jung und Alt schätzen die SBI als kontraproduktiv ein und lehnen sie ab.

 

 

Heute haben die Jungfreisinnigen St.Gallen im Stadtzentrum eine Flyeraktion durchgeführt. Die engagierten Jungpolitiker wollten dadurch die Bevölkerung abholen und über die Nachteile der SBI auf der Strasse diskutieren.

Schuss ins Blaue als überzeugendes Argument
Einerseits ist die SBI schlicht nicht notwendig, weil sie die Problematik der inkonsequenten Umsetzung von Volksinitiativen nicht löst. Also ein sinnloses Vorspiel der Kündigungsinitiative. Andererseits kann die SBI gar kontraproduktiv sein, weil der Gesetzestext vorschreibt, bei einem Widerspruch zwischen der Bundesverfassung und einem internationalen Vertrag automatisch neuauszuhandeln. Es hatte sich in jüngerer Zeit herausgestellt, dass die EU Neuverhandlungen boykottiert.

Somit kann die SBI zu einem gefährlichen Kündigungsmechanismus führen. Langfristig führt dies nicht zu mehr, sondern zu weniger Selbstbestimmung. Das Volk wird bei Grundsatzentscheiden ausgeschlossen.

 

JFSG ziehen positive Bilanz
Durch die erwähnten Punkte liessen sich nicht nur Jung und Alt, sondern auch Links bis Rechts von einer Ablehnung der SBI überzeugen. Viele St.Galler Bürger haben bereits abgestimmt – gemäss Aussage mehrheitlich NEIN. Ausserdem waren eine Mehrheit für ein kurzes Gespräch bereit, um die wichtigsten Argumente der beiden Seiten zu besprechen.

 

Die JFSG empfehlen ein NEIN zur SBI am 25. November und somit ein NEIN zu zum Schuss ins Blaue.

2018-11-11T11:09:51+00:0011. November 2018|