Jungfreisinnige dynamisch in die Zukunft

Es standen keine Neuwahlen im Vorstand an, noch wurden Parolen zu einer brisanten Vorlage gefasst. Dass trotzdem fast 40 Jungfreisinnige an der Mitgliederversammlung teilnahmen, zeigt deutlich welche Dynamik aktuell in der Jungpartei herrscht. Gemeinsam blickte man auf ein über weite Strecken sehr erfolgreiches und ereignisreiches Jahr zurück.

AV2020 gebodigt

Politisch für das grösste Ausrufezeichen der Jungfreisinnigen sorgte die Ablehnung der Rentenreform im September. Ein halbes Jahr zuvor gehörten die Jungfreisinnigen bei der Abstimmung zur USR III – wie auch zuletzt bei der NoBillag Initiative – zu den Verlierern. Dennoch ziehen die Jungpolitiker viel Positives aus dem vergangenen Abstimmungskampf. Zahlreiche JFSG-Mitglieder haben aktiv daran beteiligt und die Anliegen aufs Parkett gebracht. Nebst dem politischen Engagement sorgten Anlässe wie der Grillevent in Rapperswil für schöne Momente unter Gleichgesinnten. Insgesamt hat sich das geleistete Engagement aller Mitglieder in den letzten Monaten ausbezahlt. So schenken die Medien der Jungpartei vermehrt Beachtung.

Hochkarätiges Podium

Highlight des Abends war die Diskussion von Publizist Robert Nef mit Nationalrat Marcel Dobler. Moderiert von JFSG Vizepräsident Nirosh Manoranjithan unterhielten sie sich über das Wesen des Liberalismus und die Rolle des Staates während des aktuellen Digitalisierungszeitalters. Das Gespräch blieb aber nicht nur auf der abstrakten Ebene: Auch zeitgenössische Fragen wie die Empörung über Cambridge Analytica oder Uber wurden besprochen. Die beiden Teilnehmer konnten dank ihren verschiedenen Flughöhen und reicher Erfahrung interessante Standpunkte für die Teilnehmer präsentieren. Das Gespräch lässt sich auf der Facebook-Seite der Jungpartei finden.

Keine Rochaden im Vorstand

Im Vorstand gab es keine Veränderungen. So wurden neben Präsident Noah Menzi Ramiz Ibrahimovic, Nirosh Manoranjitan, Vanessa Brühwiler, Florian Stettler, Alex Schenk, Lars Frei und Jan Bauer in ihren Ämtern wiedergewählt.

Schwung mitnehmen

Die gelungene Mitgliederversammlung wurde mit einem gemeinsamen Abendessen ausgeklungen. Mit Freude wurde da zur Kenntnis genommen, dass die FDP Schweiz gleichentags die Nein-Parole zum Geldspielgesetz gefasst hat. In den kommenden Wochen und Monaten werden sich die Jungfreisinnigen Kanton St. Gallen aktiv in den politischen Debatten einbringen und ihre Standpunkte vertreten. Der Fokus bis zu den nächsten Abstimmungen im Juni liegt auf der Bekämpfung ebendieses Geldspielgesetzes. Zudem haben die Vorbereitungen für die Nationalratswahlen im nächsten Jahr begonnen.

2018-03-26T10:32:35+00:0026. März 2018|