ie Jungfreisinnigen Kanton St. Gallen (JFSG) begrüssen den Entscheid des St. Galler Stadtrats, das Musikverbot in den Drei Weieren zurückzuziehen. Allerdings wirft dieses Hin und Her ein schlechtes Licht auf die Arbeit des Stadtrats und führt zu der Frage, ob die Prioritäten im links-grün geprägten St. Galler Stadtrat wirklich richtig gesetzt sind.

Bereits nach wenigen Wochen wird das Musikverbot in den Drei Weieren wieder gekippt. Diese Entscheidung ist folgerichtig, nachdem zahlreiche Beschwerden eingegangen sind und das Verständnis in der Bevölkerung für diese restriktiven Massnahmen nicht vorhanden ist. Es stellt sich aber die Frage, ob der St. Galler Stadtrat aus „Elfenbeinturm“ heraus regiert und die Sorgen der Bevölkerung sowie die Herausforderungen der Stadt wirklich kennt.

Unverhältnismässiges Musikverbot und ungenügende Kommunikation

Die Einführung des Musikverbots in den Drei Weieren löste einige Verwunderung aus. Nicht jedoch durch das Verbot an sich, sondern dadurch, dass überhaupt niemand davon wusste. So wurden nichtsahnende Badegäste