NEIN zur Ausstiegsinitiative der Grünen

NEIN zur Ausstiegsinitiative

Was du heute kannst besorgen …

„Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.“ Dieses Sprichwort mag im Privat- und Berufsleben häufig zutreffen. Auch die Befürworter der Ausstiegsinitiative scheinen dieses Zitat zu bemühen. Verlangen die Grünen doch eine vorzeitige Abschaltung aller Schweizer Kernkraftwerke. Dabei sollen bereits 2017 drei von fünf Werken vom Netz. Berauscht vom Gedanken, sich der AKW möglichst schnell zu entledigen, ignorieren die Initianten aber, welchen Bärendienst sie uns erweisen würden. Schliesslich ist die Stilllegung von Kernkraftwerken nicht mit einer x-beliebigen Alltagspendenz gleichzusetzen: Je früher, desto besser, gilt hier nicht zwingend! Eine Abschaltung erfordert eine langjährige, sorgfältige Planung und keinen ideologisch gefärbten Bauchentscheid! Denn bei einer Annahme wären wir gezwungen, die fehlende Energie von heute auf morgen zu kompensieren. Dabei bliebe uns nichts anderes übrig, als ausländische Atom- und Kohleenergie zu importieren. Das wäre weder nachhaltig noch konsequent! Darum stimme ich am 27. November NEIN zur Ausstiegsinitiative der Grünen!

Fabienne Bünzli, Vizepräsidentin Jungfreisinnige Kanton SG, St.Gallen

Keine Kosten für mehr Gefahr!

Bald schon stimmen wir über die Atomausstiegs-Initiative ab, umso schöner klingt die Forderung nach einem „geordneten Ausstieg aus der Atomenergie“.  Was sich dahinter jedoch verbirgt ist gefährlich. Dabei wird nicht nur ein Technologieverbot gefordert, sondern auch die umgehende Abschaltung diverser Atomkraftwerke  - ohne zu berücksichtigen, dass dies gar nicht innerhalb der vorgegebenen Zeit möglich ist. Die Schweiz hat beschlossen aus der Atomenergie auszusteigen, das Parlament hat deshalb mitunter die Energiestrategie 2050 lanciert. Mit der Initiative würde dieser Strategie jedoch nicht Rechnung getragen werden, ein geordneter Übergang zu neuen erneuerbaren Energien könnte nicht stattfinden und das gefährdet unsere Versorgungssicherheit.  Zuletzt würden uns Kosten in Milliardenhöhe aufgebürdet werden, weil die Betreiber nicht nur entschädigt werden müssten, sondern auch Rückstellungen für den späteren Rückbau nicht gebildet werden könnten. Ich sage deshalb Nein zur Atomausstiegs-Initiative.

Noël Dolder, Präsident Jungfreisinnige Kanton SG, St.Gallen

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