NEIN zur CVP-Initiative

Die Jungfreisinnigen setzen sich für ein NEIN zur CVP-Initaitive am 28. Februar 2016 ein. Hier die neusten Beiträge:

CVP-Initiative ist nicht zeitgerecht


Die Vielfalt an sozialen Lebensformen ist heute viel grösser. Damit hat die Frage an Bedeutung gewonnen, wie Ehepaare korrekt besteuert werden sollen. Die CVP führt dabei mit ihrer Initiative in die Irre anstatt neue, zeitgerechte Wege zu gehen.
Erstens trägt sie dem gesellschaftlichen Wandel nicht Sorge, in dem sie einen (gesellschaftlich überholten) Ehebegriff in die Verfassung schreiben will. Zweitens ist das Problem mittlerweile sehr überschaubar, den nur noch rund 80'000 Personen sind davon betroffen. Und drittens schliesst sie eine völlige Neutralität des Steuersystems aus.


Vor allem der dritte Punkt hat eine sehr grosse Bedeutung. Ein gutes Steuersystem sollte die Lebensform weder in die eine (Konkubinat) noch in die andere Richtung (Heirat) beeinflussen. Die Initiaive schliesst bereits im Vorhinein ein Splitting oder gar eine Individualbesteuerung aus. Gerade die Individualbesteuerung, also die Besteuerung des Einzelnen egal ob verheiratet oder nicht, wäre wohl die fairste und auch wirtschaflichste Lösung. Doch egal in welche Richtung es gehen soll, solch zwingende Lösungen wie von der CVP vorgeschlagen sind nur dort angebracht, wo der Schutz einer schwächeren Partei das Ziel ist.


Ich werde die Initiative ablehnen und empfehle dies auch Ihnen.


Gabriel Macedo, Kantonsratskandidat, Rathausgasse 4, 9424 Rheineck

 

Für Newsletter anmelden!

Spamfilter: Wie viele Buchstaben hat die Abkürzung der Jungfreisinnigen St. Gallen?
Name:
E-Mail: